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Ein unkaputtbares Markeinimage

Der Handwärmer aus Cupertino kommt

Buchstäblich ein heißes Teil ist das neue iPad. Wie einzelne Nutzer und Fachzeitschriften berichten, erwärmt sich das Tablet auf über 40 Grad (Thomas Rau hat für PC-Welt.tv nachgemessen und kommt auf gut 41 Grad). Apple weist die Kritik zwar zurück und erklärt, das Gerät werde „nicht zu heiß“.
Dass das neue iPad deutlich mehr Hitze entwickelt als sein Vorgänger,  verweundert angesichts der stärkeren Hardware und der lüfterlosen Bauweise Techniker wenig, eher schon, dass Apple dies nicht schon im Vorfeld geprüft und entsprechende Gegenmaßnahmen getroffen hat. Gleichwohl zeigt der Fall (nach Antennen-Skandal und einem Wecker, der  nicht zuverlässig arbeitete), dass der Marke Appe offenbar vieles verziehen wird, was bei anderen Herstellern einen veritablen Imageschaden und messbare Umsatzeinbußen zur Folge hätte. Das ist beneidenswert aus Marketingsicht, zeigt aber auch, dass man in Cupertino vieles richtig gemacht hat und dass sich konsequente Markenpflege  auszahlt. Wenn Apple das Problem bis zum Winter nicht in den Griff bekommt, kann man‘s dem Kunden ja als Handwärm-Feature verkaufen.
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